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Der Most

Der Name stammt vom lateinschen "mustum" ab, hergeleitet von "mostus", was so viel wie frisch und jung bedeutet. Most ist allerdings nicht gleich Most. Es kommt ganz darauf an, wo er zu Hause ist. Der hiesige Most wird aus Äpfeln und Birnen gepresst und anschließend vergoren. Der frisch gepresste, unvergorene Saft wird hier als Süßmost bezeichnet.

 

Die Geschichte beginnt in der Jungsteinzeit. Wahrscheinlich hat schon unser "Ötzi" vergorenen Obstsaft getrunken. Auch bei den Römern wurde der Obstwein getrunken. Im Mittelalter war der Most ein Getränk der Bauern, aber noch keine Ware, mit der auch Handel getrieben wurde.

 

Wirklich wirtschaftlich bedeutend wurde das Mostmachen erst im 18. Jahrhundert. Kaiserin Maria Theresia und ihrem Sohn Joseph II. ist es zu verdanken, dass sich die Mostkultur gewaltig ausbreiten konnte. Es wurden Obstbäume entlang den Straßen gepflanzt und finanzielle Anreize für die Obstbaumpflanzungen waren die Grundlage für unsere heutigen Streuobstwiesen, welche ein prägendes Element unserer gepflegten Kulturlandschaft sind.

 

In den vergangenen Jahren hat der Most eine atemberaubende Entwicklung hinter sich gebracht, vom einfachen Durstlöscher zum Qualitätsprodukt.